Der Berger de Picardie soll schon mit den Kelten um 800 in die Picardie gelangt sein. Die beiden vergangenen Weltkriege dezimierten diese Hund sehr stark. Von diesem Aderlass hat sich die Rasse bis heute nicht erholt. Das Problem lag am mangelnden Zuchtmaterial nach dem Zweiten Weltkrieg. Der heutige Berger de Picardie weist ein sehr hohes Inzuchtpotential auf.
Kurzbeschreibung
Ohren: mittelgroß, stehend
Haar: gerade und ziegenartig spröde, wetterfest, dicht
Farbe: rehbraun, grau, fauve
Besonderes Kennzeichen sind die doppelten Afterkrallen; der Hund hat also 6 Zehen an den Hinterläufen.
Der Picard ist bestimmt kein Anfängerhund. Wie alle Hütehunde ist er sehr selbstständig und eigenwillig, was für seine Aufgabe auch unbedingt nötig war. Um einen Begleithund bzw. Familienhund zu bekommen, muss man das mit berücksichtigen. Seine Erziehung braucht ein gehöriges Maß an Konsequenz, Geduld, Beharrlichkeit aber auch eine große Portion Sensibilität.
Er findet seine Verwendung als Hütehund, aber auch als Begleit- und Schutzhund.